Quarck, Carl

Quarck, Carl Hermann

Dr.

* 16. 08. 1873 Coburg, † 03. 08. 1932 Berlin; evang.

 

1882 – 1882 Gymnasium Casimirianum Coburg, 1892 – 1893 Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg (1892 Burschenschaft Alemannia), 1893 – 1895 in Berlin und 1895 in Jena, 1897 Promotion, 1897 – 1898 Einjährig-Freiwilliger bei dem Infanterie-Regiment 95, später Oberleutnant d. R.

1897 Referendar im Staatsdienst von Sachsen-Coburg und Gotha, 1901 Assessorexamen, 1903 Landratsamtsassessor in Gotha, 1906 kurzzeitig im Reichsamt des Innern, 1907 Regierungsrat im Staatsministerium von Sachsen-Coburg und Gotha, 1909 Regierungsrat und Landrat in Coburg, 1914 Staatsrat und Leiter der coburgischen Abteilung im Staatsministerium, 1914 – 1917 Kriegsteilnehmer als Hauptmann d. L. bei dem Linien-Infanterie-Regiment 71, 1917 aus dem Lazarett entlassen.

09. 11. 1918 – 07. 07. 1919 Staatsminister in Coburg, 10. 03. – 08. 07. 1919 Mitglied der Staatsregierung zu Coburg, dann aus dem Coburger Staatsdienst ausgeschieden, ab 1920 im bayerischen Staatsdienst, 01. 10. 1923 Wirklicher Legationsrat bei der Bayerischen Gesandtschaft in Berlin, ab 10. 01. 1924 stellvertretender Bevollmächtigter Bayerns zum Reichsrat, 1925 Titel und Rang eines Geheimen Rats, Juli 1928 zugleich Leiter der Staatlichen Bayerischen Wirtschaftsstelle in Berlin, im Amt verstorben.

 

1912 – 23. 05. 1914 MdR (NL), 1919 Gründer der Coburger Landesstiftung, Erster Vorsitzender des Kyffhäuserbundes der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen.

 

Q.: Lilla, Reichsrat Nr. 554.

 

Weitere Informationen:

BLO-Personensuche

GND 126870810

 

Empfohlene Zitierweise:
Joachim Lilla: Quarck, Carl, in: ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945, URL: <https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de/quarck-carl> (11. September 2012).

Hinweis: Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.