Ochel, Ewald

Pseudonym: Mhttp://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/ortens

* 03.10.1875 Dortmund, † 08.12.1957 Düsseldorf; n.e.

 

Gymnasium, Lehre als Steinbildhauer, dann Bildhauer, später in Düsseldorf.

Wegen Kriegsdienstverweigerung im Frühjahr 1917 nach Holland geflohen. November 1918 Rückkehr nach Düsseldorf, in den Arbeiter- und Soldatenrat kooptiert, Februar 1919 als "Rädelsführer" Flucht nach München, [vor 16.04.1919] Mitglied des Propagandaausschusses, evtl. Mitglied im Aktionsausschuss der Betriebs- und Soldatenräte München. Längere Haftstrafe, Mitte der 1920er Jahre Rückkehr nach Düsseldorf, Redakteur der "Freiheit". Nach 1933 mehrfach in Schutzhaft.

 

SPD, 1916 Spartakusgruppe, 1919 KPD, KPD-Stadtverordneter in Düsseldorf, Mitglied der KPD-Bezirksleitung Niederrhein, 01.05.1929 Austritt aus der KPD, dann SPD, nach 1945 KPD.

 

Q.: Weber/Herbst, S. 648f.; Köglmeier Anhang XVI, Nr. 242 (S. 520).

 

 

Weitere Informationen:

BLO-Personensuche

GND 1058717774


Empfohlene Zitierweise:
Joachim Lilla: Ochel, Ewald, in: ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945, URL: <https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de/ochel-ewald> (14. Oktober 2014).

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