Nimmerfall, Hans

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Hans Nimmerfall

* 25. 10. 1872 München, † 20. 08. 1934 Pasing; kath.

 

1879 – 1887 Volksschule in München, 1887 – 1890 Schreinerlehre, Wanderschaft in Deutschland, Österreich, Italien, Belgien, Frankreich, Böhmen und Russisch Polen, bis 1903 Schreinergehilfe in München, 1903 – 1908 Lagerhalter im Konsumverein in Pasing, März 1908 – 1933 SPD-Bezirksparteisekretär für Südbayern in München, 01. 06. – 26. 07. 1919 Staatsrat [pol] im bayerischen Staatsministerium für militärische Angelegenheiten.

11. 03. – April 1933 wegen Verdachts auf "Hochverrat" im Polizeigefängnis München (Ettstraße) inhaftiert, dann ins Gefängnis Neudeck überstellt, am 01. 05. 1933 entlassen, 30. 06. 1933 – Juni 1934 im KZ Dachau, schwere gesundheitliche Schäden durch die Haft, an deren Folgen verstorben.

 

1898 – 1903 nebenamtlicher Gauvorstand des Holzarbeiterverbands in München, 1903 Reichstagskandidat im Wahlkreis Schwaben 2, 1919 im Wahlkreis 24, 1906 – 1911 Gemeindebevollmächtigter, 1911 – 1919 Magistratsrat, 1912 – 1920 und 1924 – 1928 MdL-Bayern (SPD), 1919 – 1933 Stadtrat in Pasing, 1920 Landtagskandidat auf dem Wahlvorschlag der MSPD im Wahlkreis Oberbayern.


Q.: Lilla, Bayerischer Landtag Nr. 397; Opfer und Verfolgte des NS-Regimes aus bayerischen Parlamenten.
Bildnachweis: Amtliches Handbuch der Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags. München 1912. S.241.

 

Weitere Informationen:

BLO-Personensuche

GND 123997038

 

Empfohlene Zitierweise:
Joachim Lilla: Nimmerfall, Hans, in: ders.: Staatsminister, leitende Verwaltungsbeamte und (NS-)Funktionsträger in Bayern 1918 bis 1945, URL: <https://verwaltungshandbuch.bayerische-landesbibliothek-online.de/nimmerfall-hans> (05. Oktober 2012).

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